Unter dem Motto „Etz frog i“ veranstaltete der Kreisverband Straubing-Bogen des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend am Dienstag vergangener Woche im Gasthaus Schmid eine politische Diskussionsrunde zur Bundestagswahl mit den Direktkandidaten für den Wahlkreis Straubing-Stadt u. den Landkreisen Straubing-Bogen u. Regen. Alle Direktkandidaten (Frau Uekermann SPD lies sich vertreten) kamen – außer der der AfD. Warum? Ganz einfach. Weil er nicht eingeladen wurde. So einfach macht man sich das in unserem ach so schwarzen Bayern. Da wird einfach eine lästige und die Wahrheit aussprechende Partei, die ja mittlerweile in 13 Landesparlamenten Einzug gehalten hat, einfach ausgesperrt. So lässt es sich natürlich viel bequemer untereinander diskutieren und über die AfD herziehen. Es setzt sich hier schon auf der kleinen kommunalen politischen Bühne das fort, was man in der Bundespolitik schon lange beobachten kann. Die AfD wird bewusst mit allen Mitteln aus dem politischen Focus gehalten. Da trifft es sich natürlich gut, wenn man u.a. öffentlich-rechtliche Fernsehsender hat die die politischen Direktiven in die Programmgestaltung einfliesen lassen. Wer kann sich beispielsweise noch an den letzten AfD Politiker erinnern der im öffentlich rechtlichen Fernsehen an einer Talksendung teilnehmen durfte? Ist unsere Demokratie schon so schwach, dass sie die verbale Auseinandersetzung mit einer kritischen u. dem bürgerzugewandten Partei nicht aushält? Der Bürger hat ein Recht informiert zu werden, es ist die Pflicht eines funktionierenden Rundfunkwesens objektiv über politische Themen zu berichten. Denn nur so kann er sich ein Bild machen, wem er am 24.September seine Stimme gibt.

 

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